TagFinder Logo
TagFinder
Zurück zu Ressourcen
Track
2026-03-205 Min. Lesezeit

Arbeitssicherheit auf Baustellen: Geofence-Alarme und Überwachung von Sperrzonen

Die Baubranche gehört nach wie vor zu den gefährlichsten Industrien. Geofence-basierte Alarme bieten eine automatisierte Sicherheitsebene, die Arbeiter vor dem Betreten von Gefahrenbereichen schützt.

Arbeitssicherheit auf Baustellen: Geofence-Alarme und Überwachung von Sperrzonen

Sicherheitsherausforderungen auf modernen Baustellen

Baustellen sind von Natur aus gefährlich. Schwere Maschinen arbeiten neben Fussgängern. Aushubzonen, stromführende Bereiche und Abbruchzonen bergen ernsthafte Risiken. Trotz Sicherheitsunterweisungen und Beschilderung kommt es immer wieder zu Zwischenfällen, weil Arbeiter versehentlich Sperrzonen betreten. Das gilt besonders auf grossen, komplexen Baustellen, auf denen sich die Bedingungen täglich ändern.

Herkömmliche Sicherheitsmassnahmen setzen auf physische Barrieren (Zäune, Absperrband) und menschliche Beobachtung (Sicherheitsbeauftragte, die die Baustelle begehen). Diese Methoden sind notwendig, haben aber erhebliche Lücken. Barrieren werden verschoben oder beschädigt. Sicherheitsbeauftragte können nicht überall gleichzeitig sein. Nachtschichten und frühe Morgenstunden sind besonders anfällige Zeiträume.

Wie Geofence-Alarme eine automatisierte Sicherheitsebene schaffen

TagFinder ermöglicht es Bauleitern, digitale Geofence-Grenzen auf dem Baustellenplan zu zeichnen und bestimmte Zonen als gesperrt, gefährlich oder zugangskontrolliert zu definieren. Wenn ein Arbeiter mit einem tagausgestatteten Helm oder einer Weste eine dieser Zonen betritt, kann das System sofort einen Alarm auslösen.

Der Alarm geht per SMS und E-Mail an den Sicherheitsbeauftragten der Baustelle. Er enthält die Kennung des Arbeiters, die betretene Zone und den genauen Zeitpunkt. Das ermöglicht eine schnelle Reaktion: Der Sicherheitsbeauftragte kann den Arbeiter direkt kontaktieren oder jemanden zur Überprüfung entsenden.

Dies ersetzt keine physischen Barrieren oder Sicherheitsschulungen. Es fügt eine zusätzliche Schutzebene hinzu, die kontinuierlich arbeitet, auch während der Nachtstunden und Schichtwechsel, wenn die Aufsicht eingeschränkt sein kann.

Praktische Umsetzung

Arbeiter tragen einen kleinen EverTag, der an Helm, Weste oder Gürtel befestigt wird. Der Tag wiegt weniger als 30 Gramm, ist wetterfest und hat eine Batterielebensdauer von über fünf Jahren. Er muss nicht aufgeladen werden, was in Baustellenumgebungen wichtig ist, in denen Arbeiter Geräte nicht zuverlässig laden.

Zonen werden im TagFinder-Dashboard definiert, indem Polygone auf den hochgeladenen Baustellenplan oder das Luftbild gezeichnet werden. Gängige Zonentypen sind:

Sperrzonen: Bereiche, in denen sich kein Personal aufhalten darf (aktiver Abbruch, Kranradius, tiefe Aushubzonen). Beim Betreten wird sofort ein Alarm ausgelöst.

Zugangskontrollierte Zonen: Bereiche, die eine bestimmte Qualifikation erfordern (Schaltschränke, enge Räume). Ein Alarm wird ausgelöst, wenn unbefugtes Personal eintritt.

Sammelplätze: Definierte Sammelpunkte. Im Evakuierungsfall zeigt das Dashboard, welche Arbeiter den Sammelplatz erreicht haben und welche noch nicht erfasst sind.

Sicherheit und operative Ortung kombinieren

Derselbe Tag, der die Sicherheit der Arbeiter überwacht, liefert auch Standortdaten für das operative Management. Bauleiter können die Verteilung der Belegschaft über die Baustelle sehen, Bereiche identifizieren, in denen zu viele oder zu wenige Arbeiter eingesetzt sind, und überprüfen, ob Schichtwechsel pünktlich stattfinden.

Diese doppelte Nutzung bedeutet, dass für die Sicherheitsüberwachung keine zusätzlichen Kosten oder Installationsaufwände entstehen. Sie ist in dieselbe Tracking-Infrastruktur integriert, die auch die Gerätesichtbarkeit liefert.

Bereit, Ihre Abläufe zu skalieren?

Arbeitssicherheit auf Baustellen: Geofence-Alarme und Überwachung von Sperrzonen | TagFinder